Erinnerung an den Gedenktag "20. Juli"

Aktualisiert: 22. Juli 2019

Der SPD-Ortsverein Buseck erinnert zum jährlichen Gedenktag „20. Juli“ daran, daß der Hauptwiderstand gegen die verheerende Nazi-Diktatur 1933 -1945 in Deutschland nicht nur von den Attentätern um Stauffenberg als vielmehr von Teilen der Bevölkerung geleistet wurde.


Auch in der Gemeinde Buseck gab es Widerständler.


So agitierte das damalige rote Trohe eifrig gegen die Nazis. Ludwig Schwalb wurde zwangsweise zu einer Wehrmachts-Strafeinheit eingezogen und wurde dort hinterrücks erschossen. Ihm wurde letztes Jahr zum Gedenken vom Verein Anger 10 ein Stolperstein gesetzt. Unvergessen ist auch die drakonische Durchsuchungsaktion der Nazis Ende März 1933 im damaligen roten Trohe.


In Alten-Buseck waren besonders die dortigen Sozialdemokraten und Kommunisten als Nazigegner bekannt. Theodor Schmidt wollte beim Einmarsch der Amerikaner die weiße Fahne hissen, um Blutvergießen zu vermeiden. Er wurde mit Erschießen bedroht und starb vor Aufregung. Ihm wurde im letzten Jahr zum Gedenken vom Verein Anger 10 auch ein Stolperstein gesetzt.


Auch in Großen-Buseck, Beuern und Oppenrod sind Widerstandshandlungen gegen die Nazis bekannt.


Etliche Widerständler waren zeitweise im Konzentrationslager (KZ) Osthofen bei Worms inhaftiert.


Der SPD-Ortsvereinsvorsitzender Norbert Weigelt stellt fest, daß sich das niemals wiederholen darf. Die Vorgänge um den Mord an dem Regierungspräsidenten Lübcke (CDU) seien beklemmend und sehr bedrückend.Hier bedürfe noch vieles der Aufklärung.

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Ehrung des SPD-Mitglieds Dr. Eckhardt Bayer

Das krankheitshalber ans Haus gebundene SPD-Mitglied Dr. Eckhardt Bayer wurde kürzlich in seiner Wohnung vom SPD-Unterbezirksvors. und Landtagsabg. Frank-Tilo Becher für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt

© 2019 SPD-Ortsverein Buseck

  • Facebook Icon Weiß
  • Instagram Icon Weiß